Veranstaltungsprogramm




Freitag, 17.01.20 - 19:00
"Dabei im forum2"
Gemeinsamer Abend zum neuen Jahr

Alle Mitglieder und Freunde des Kulturvereins Olympiadorf sind herzlich eingeladen zum zwanglosen Beisammensein und Kennenlernen.
Freut euch auf ein kleines Rahmenprogramm aus dem Kreis der Aktiven.
Dabei besteht auch die Möglichkeit sich über die verschiedenen Gruppenaktivitäten zu informieren. Vielleicht inspiriert es euch, sich einer Gruppe anzuschließen.


Sonntag, 19.01.20 - 16:00
Jazz im forum2
„Begegnungen mit Jazz“

Alle sind herzlich eingeladen – Kenner und Neugierige: In behaglicher Atmosphäre präsentiert, erklärt, erzählt - und wenn man Lust hat - diskutiert unser Jazz-Experte Riccardo Morelli die unterschiedlichen Aspekte dieser Musik anhand von Hörbeispielen. Das Ziel ist hauptsächlich, Jazz (wieder) zu entdecken und zu genießen. Eintritt frei


Sonntag, 19.01.20 - 19:00
Jazz im forum2
Jamsession - Motto: „Ella Fitzgerald“ Opener-Band: „Sometimes Six“!

Wir laden interessierte Musiker und Zuhörer monatlich zu unserer Motto-Jam-Session ein. Die Band "Sometimes Six“ eröffnet den Abend mit wohlinterpretierten Standards von Ella Fitzgerald.

Leitung: Peter Vogl-Dominke & Rainer Schennach - Eintritt frei


Samstag, 25.01.20 - 19:00
Zum 75. Jahrestag Auschwitz
Souviens-toi: Erinnere dich

Eine Collage der Autorin und Regisseurin, Filmemacherin und Fotografin Vera Botterbusch mit Texten von Paul Celan, Robert Merle, Patrick Modiano, Stadtarchiv München u.a.

Mit Fotografien und Filmausschnitten von Vera Botterbusch und Klavier- musik von Erwin Schulhoff
Sprecher: Anouk Elias, Konstantin Gries und Vera Botterbusch
Am Flügel: Laura Konjetzky

Während der Zeit der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg, von 1941 bis 1944, wurden aus Frankreich 76.000 Juden nach Auschwitz deportiert. Die Franzosen taten sich schwer, die „Collaboration“ des Vichy-Régimes mit den Nazis im besetzten Frankreich einzugestehen - so beim Abtransport der Juden aus Paris in die Konzentrationslager. Aber inzwischen gibt es in Paris Erinnerungstafeln, die nicht nur der umgekommenen Widerstandskämpfer und der im Krieg gefallenen Franzosen gedenken sondern auch all der jüdischen Kinder, Schüler und Lehrer, die in Auschwitz den Tod fanden.

Der französische Schriftsteller Robert Merle hat mit seinem Roman „Der Tod ist mein Beruf“ eine fiktive Autobiographie von Rudolf Höß - im Roman Rudolf Lang - dem Kommandanten von Auschwitz geschrieben, der Versuch eines Psychogramms, die in der Aussage von Rudolf Höß bei seiner Verhaftung mündet: „Ich habe nur gehorcht“.
Patrick Modiano ist in seinem Roman „Dora Bruder“ in Paris den Spuren eines jüdischen Mädchens und seiner Familie gefolgt, die letztlich auch in Auschwitz enden. Die Collage beider Romane, die „Todesfuge“ von Paul Celan, verbunden mit Zeugnissen jüdischer Münchner Mitbürger, mit Fotografien und Filmausschnitten, die an die Gräueltaten der Nazis erinnern – sowie Musik von Erwin Schulhoff (1942 umgekommen) wollen ein Zeichen setzen gegen das Vergessen und damit die Erinnerung wachhalten.
„Souviens-toi: Erinnere dich“: dieser Abend gedenkt der vielen Millionen Menschen, insbesondere der rund 6 Millionen Juden, die auf Betreiben der Nationalsozialisten in die deutschen Vernichtungslager gebracht und dort ermordet wurden – allein in Auschwitz an die 1,1 Millionen.

Eintritt: 18.-. €, ermäßigt 15.- €, Mitglieder des Kulturvereins 13.- €


Montag, 27.01.20 - 19:00
Vernissage mit Führung und Lesung
75 Jahre Befreiung von Auschwitz

Am anderen Ende der Geschichte,
Paris – eine Erinnerung

Fotografien von
Vera Botterbusch

In Paris, Welthauptstadt der Kunst, gibt es viele Spuren einer grausamen Geschichte, die in den Gräueltaten der Nazis und des Vichy-Régimes gipfelt. Denn während der Zeit der deutschen Besatzung wurden 76.000 Juden aus Frankreich nach Auschwitz deportiert.
Die Franzosen taten sich schwer, die „Collaboration“ des Vichy-Régimes bei der sogenannten „Endlösung“ einzugestehen und beim Abtransport der Juden aus Paris in die Konzentrationslager, wo sie vergast wurden.
Aber inzwischen findet man in Paris nicht nur Erinnerungstafeln, die der im Krieg gefallenen und im Widerstand gegen die Nazis und das Vichy-Regime gestorbenen Franzosen gedenken. Man findet an den Schulen und Kindergärten Erinnerungstafeln, die an den Abtransport von Kindern, Schülern, Lehrern in die Vergasungsmaschinerie von Auschwitz erinnern.
Mich, als Deutsche, die ich bis heute unter den menschenverachtenden Gepflogenheiten des Nazi-Regimes leide, berührt das jedes Mal, wenn ich Paris besuche. Mit meinen Fotografien möchte ich deshalb vom Bewusstsein einer Stadt erzählen, von den Spuren der deutschen Okkupation während des Zweiten Weltkriegs und der Erinnerungskultur danach an die Deportation der Juden.
Der Nobelpreisträger Patrick Modiano, der sich immer wieder mit der Deportation und Vergasung der Juden unter den Nazis auseinandersetzt, hat einmal gesagt: „1945 geboren zu sein, nachdem Städte zerstört und ganze Bevölkerungen verschwunden waren, muss mich, wie andere meines Alters, sensibler für die Themen Erinnerung und Vergessen gemacht haben.“
Eintritt 6.- €; ermäßigt 4.- €; Mitglieder des Kulturvereins 3.- €


Freitag, 31.01.20 - 19:30
Kino im forum2
Das perfekte Geheimnis

Deutschland 2019; Komödie; 111 Minuten; FSK ab 12 Jahren

Drei Frauen (Karoline Herfurth, Jella Haase, Jessica Schwarz) und vier Männer (Elyas M'Barek, Florian David Fitz, Frederick Lau, Wotan Wilke Möhring): Jeder hat ein Handy, das macht insgesamt sieben Mobiltelefone. Als die Freunde eines Abends zum Essen zusammenkommen, kommt ihnen plötzlich eine Idee. Sie spielen ein Spiel: Jeder legt sein Handy in die Mitte des Tisches und ganz egal, wer nun welche Bilder oder Nachrichten geschickt bekommt, und seien sie noch so kurz - alles muss mit den anderen geteilt werden. Telefonate sind nur über den Lautsprecher erlaubt. Doch was als kurzweiliger Zeitvertreib beginnt, der ein bisschen Spannung in den Abend bringen soll, führt schon bald zu einigen peinlichen und angespannten Situationen voller Überraschungen. Und schon bald droht nicht nur die Stimmung zu kippen, auch die langjährigen Beziehungen stehen durch die Aufdeckung von brisanten Lügen und Geheimnissen auf dem Spiel ... (filmstarts.de)

Der erfolgreichste deutsche Film des Jahres;
Auszeichnungen: Bambi 2019; Goldene Leinwand für 3 Mio. Besucher

Eintritt 6.- €; ermäßigt 4.- €; Mitglieder des Kulturvereins 3.- €

Samstag, 01.02.20 - 19:00 Uhr
IMPRO-VISION
Das Mitmach-Konzert von und mit Felix Möller

Let's impro!

- Bring eine Geschichte, ein Ge- dicht, einen Gegenstand, eine Fähigkeit oder ein Bild mit
- Felix Möller improvisiert dazu auf dem Klavier und erweckt die Darbietungen zu neuem Leben
- Oder lehne dich einfach zurück und genieße die improvisierten Darbietungen auf der Bühne und steuere sie gegebenfalls verbal mit

Felix Möller studierte Komposition für Film und Medien an der Hochschule für Musik und Theater in München und wird im Rahmen der Darbietungen und des Konzerts immer wieder Verbindungen zur Filmmusik und deren Funktion ziehen, um das Verständnis der Wechselwirkung von Musik und Bild zu vertiefen.

Werde Teil dieses einzigartigen Experiments! Entweder direkt mit einer Performance auf der Bühne oder indirekt im Publikum.

Eintritt: 7.- €; ermäßigt 5.- €